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Bernau-Greifswald (320,4 km)
Der Ausbau des Berlin-Usedom-Radweges ist größtenteils vollzogen, bietet teilweise superlative Fahrbedingungen, ist aber noch nicht vollendet !
Vom 31.08. bis 02.09.2007 radelten wir von Berlin
nach Greifswald und nutzten dazu den Berlin-Usedom-Radweg.
Von Kamp nach Karnin sowie von Peenemünde nach Freest setzten wir mit den regelmäßig verkehrenden Fähren über. In Dargen/Usedom verliessen wir den offiziellen Radweg und radelten über Neppermin, Pudagla und Ückeritz nach Kölpinsee. |
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Karnin - Reste der ehemaligen Eisenbahnhubbrücke
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Drei Abschnitte beeinträchtigten allerdings recht nachhaltig den Fahrradfahrspaß.
Ab Görlsdorf führte die Route über einen Waldweg. Wir steckten plötzlich inmitten von Rodearbeiten. Unmittelbar vor uns fiel quer über den Waldweg ein gerade gefällter Baum (kein großer) und versperrte uns den Weg.
Die Waldarbeiter waren allerdings sehr nett und räumten mit ihrem schweren Gerät den Baum aus dem Weg. Dieser versandete Abschnitt - ca. 500m - konnte nur schiebend bewältigt werden.
Auch ab Steinhöfel waren die Fahrbedingungen extrem schlecht, Geröll-Pisten und mit Kies ausgefüllte Unebenheiten wechselten mehrfach. Außerdem war dieser Abschnitt schlecht ausgeschildert, so dass wir uns plötzlich auf der L24 wiederfanden.
Ein ähnlich schrecklicher Abschnitt war auch zwischen Schmarsow und Rollwitz zu bewältigen.
Der prozentuale Anteil dieser noch unzulänglichen Radweg-Abschnitte ist allerdings im Bezug zur Gesamtstrecke äusserst gering. Trotzdem war die Radtour ein tolles Erlebnis.
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Eisenbahnhubbrücke Karnin
Schon von weitem erkennt man die Überreste der ehemaligen Eisenbahnhubbrücke. Sie war zum Zeitpunkt ihrer Einweihung 1934 die modernste Eisenbahnhubbrücke Europas. Ihre einfache wie auch geniale Konstruktion ist eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Als Bindeglied zwischen dem Festland und der Insel Usdeom wurde sie auf den Fundamenten der Drehbrücke von 1876 errichtet. Über die Eisenbahnhubbrücke führte die kürzeste Bahnverbindung von Berlin nach Swinemünde. Die Brücke war zweigleisig ausgelegt und für eine Geschwindigkeit von 100 km/h zugelassen. Am 28. April 1945 wurden die Fundamente und Überbauten der Karniner Eisenbahnbrücke von der Wehrmacht gesprengt, um der heranrückenden Roten Armee das Übersetzen auf die Insel Usedom zu erschweren.
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| Datum |
Start |
Ziel |
Strecke [km] |
Bemerkungen |
| 31.08.2007 |
Bernau
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Prenzlau
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126,0 |
Anreise per S-Bahn
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| 01.09.2007 |
Prenzlau
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Kölpinsee
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134,6 |
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| 02.09.2007 |
Kölpinsee
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Greifswald
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59,8 |
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Streckenverlauf
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