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Alte Salzstraße ( 217,9 km )
Im Mittelalter war das Lüneburger Salz gerade
im Ostseeraum sehr begehrt, da es kein anderes Konservierungsmittel
gab. Für fünf Faß Hering benötigte man ein
Faß Salz. Das Salz wurde in über 20 Tagen von Lüneburg
nach Lübeck gekarrt, wo es in großen Salzspeichern
gelagert wurde.
Einige historische Trassen dieser Salzstraße
kann man auf der gut ausgeschilderten Fahrradroute "Alte
Salzstraße" finden. Der größte Teil der
Strecke aber verläuft entlang des Elbe-Lübeck-Kanal
- über die Treidelwege. |
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Unsere Tour begann
in Lüneburg, wo wir in der mehrstöckigen P&R-Garage
der DB unser Auto bequem parken konnten - allerdings übersahen
wir beinahe die begrenze Höhe, was unsere Fahrräder
garrantiert nicht überstanden hätten. Die vielen historischen
Gebäude im Stadtkern zeugen vom Handel und Transport des
"weißen Goldes". Die ehemalige Hansestadt Lüneburg
war im Mittelalter einer der größten Salzproduzenten
Europas. Sehenswert sind auch der idyllische ehemalige Hafen
mit dem alten Kran, der bereits 1332 die Salzschiffe belud.
Der Weg führte in Richtung Elbe nach Lauenburg. Unterwegs
ist das Schiffshebewerk Scharnebeck weithin sichtbar.
Das Doppel-Senkrecht-Schiffshebewerk überwindet einen Höhenunterschied
von 38 m.
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Unmittelbar vor Lauenburg passierten wir die Elbebrücke. Bevor wir in die traditionsreiche Schifferstadt am Elbufer radelten, besichtigten wir zunächst die mittelalterliche Palmschleuse (Kanalsystem). Ursprünglich wurde sie im Jahre 1398 aus Holz angelegt und schließlich 1724 durch einen Steinbau ersetzt. Während die Schleusen 2 Tage lang volliefen, legten die Schiffer eine Ruhepause ein.
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Weiter gings bis Mölln. Hier kamen jene mit den Karren
sowie jene mit den Schiffen zusammen und mußten Zoll zahlen.
Bekannt wurde Mölln durch Till Eulenspiegel,
der hier seine Späße getrieben haben soll - Tatsache
ist, daß er hier im Jahre 1350 begraben wurde.
Von Mölln führte unsere Route entlang des Elbe-Lübeck-Kanal
bis nach Lübeck. In der historischen Hansestadt sind
besonders sehenswert - die Altstadt mit ihren berühmten
sieben Kirchtürmen, das mittelalterliche Rathaus
und die zahlreichen Patrizierhäuser.
Noch am gleichen Tag begaben wir uns auf die Rücktour, diesmal
aber führte unsere Route über die Inselstadt Ratzeburg.
Dort besichtigten wir den über 800 Jahre alten Dom,
den Heinrich der Löwe errichten ließ. In Egge´s
Gasthof in Günster wappneten wir uns für die letzte
Etappe.
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| Datum |
Start |
Ziel |
Strecke [km] |
| 09.07.1997 |
Lüneburg |
Mölln |
71,0 |
| 10.07.1997 |
Mölln |
Lübeck |
|
| |
Lübeck |
Güster |
94,7 |
| 11.07.1997 |
Güster |
Lüneburg |
52,2 |
Streckenverlauf
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