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Weser-Radweg (
504,1 km )
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| Wo Fulda und Werra zusammenfließen,
dort begann unsere Radreise entlang der Weser,
für die die beiden vorher genannten Flüsse ihre Namen
einbüßen mußten. Die Weser ist der sechslängste
Fluß Deutschlands - insgesamt 440 km lang. Ausgansort war
Hann. Münden. Die Anfangsetappen unserer Reise führten
durch das sehr schöne Weserbergland, vorbei an märchenumwobenen
Burgen und Schlössern, die wir leider - beeinträchtigt
durch Dauerregen - nicht so richtig genießen konnten. |
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Zu den Sagen und Märchen umgebenen High Lights gehören z.B.:
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Im Reinhardswald
soll Rotkäppchen dem bösen Wolf begegnet sein.
Dornröschens Schloß glaubten die Gebrüder
Grimm in der Sababurg gefunden zu haben. |
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Das Rathaus von
Bodenwerder, ein ehemaliges Herrenhaus, wo 1720 der Freiherr
Hieronymus von Münchhausen - auch Lügenbaron
genannt - geboren wurde. |
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Die Rattenfängerstadt
Hameln - wo ein durch die Stadtväter betrogener Rattenfänger
sich rächte, indem er alle Kinder ab dem 4. Lebensjahr aus
der Stadt in eine tiefe Höhle lockte - in Siebenbürgen
sollen sie wieder das Licht der Welt erblickt haben. |
Ein beeindruckendes technisches
Bauwerk konnte man unmittelbar am Ortsausgang von Minden
- an der Schlachtschleuse - erleben. Auf einer 375 Meter langen
Brücke kreuzt der Mittellandkanal in 13 m Höhe
die Weser.
Ab Minden veränderte sich die Landschaft gravierend - es
gibt keine Hügel und Wälder mehr. Dafür wurde
das Wetter aber etwas besser ... Schwarzweiß gefleckte Kühe, vereinzelte Bauernhöfe und zahlreiche Windmühlen begleiten jetzt die beinahe eintönige Reise.
In der alten Hansestadt Bremen
wurde es wieder interessanter ...
Hervorzuheben sind der Bremer Markt mit Roland, Rathaus, Dom und die Böttcherstraße - Deutschlands älteste Fußgängerzone (Der über 5 m hohe Roland symbolisiert Stadtfreiheit und hohe Gerichtsbarkeit).
Ab Bremen in Richtung Bremerhaven - das Reiseziel - begann
so richtig die Auseinandersetzung mit dem Gegenwind. Die Landschaft
ist geprägt durch km-lange Deichanlagen, die einem den Blick
auf die Weser verweigern, Weiden und Gras ohne Ende.
Unmittelbar vor Bremerhaven mußten
wir die Weser mit einer Fähre überquerten - dies war
eine angenehme Abwechslung. Bis in das Stadtzentrum waren es
dann nur noch wenige Meter, die wieder durch Regen beeinträchtigt
wurden.
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Bremerhaven entstand
aus verschiedenen unabhängigen Siedlungen und Dörfern.
Weil die Weser mit zunehmende Verschlammung für größere
Schiffe bis Bremen nicht mehr befahrbar war, wurde ein Hafen
rund 60 km nördlich von Bremen erbaut, der letztlich für
den wirtschaftlichen Aufschwung Bremerhavens sorgte. |
| Datum |
Start |
Ziel |
Strecke [km] |
| 13.05.1996 |
Hann. Münden |
Höxter |
81,4 |
| 14.05.1996 |
Höxter |
Hameln |
77,7 |
| 15.05.1996 |
Hameln |
Minden |
71,8 |
| 16.05.1996 |
Minden |
Hoya |
99,3 |
| 17.05.1996 |
Hoya |
Bremen |
80,2 |
| 18.05.1996 |
Bremen |
Bremerhaven |
93,7 |
Streckenverlauf
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